Presse und Verlautbarungen

„Scharfe Kritik an Ver.di“

18.09.2007


Die EWA-Mitglieder, die mit über 2 Mrd. Euro Umsatzvolumen den überwiegenden Teil der deutschen Rollenoffsetdruck-Kapazitäten repräsentieren, verabschiedeten in ihrer Gipfel-konferenz am 18.03.2007 in Hamburg eine Erklärung zu den aktuellen Tarif-Forderungen.

Darin heißt es: „Die Unternehmen im Bereich Rollenoffsetdrucks leiden seit Jahren unter erheblichem Ertragsverfall. Dabei können die kontinuierlichen Kostensteigerungen im Be-reich Energie und Verbrauchsmaterial nicht aufgefangen werden. Dass die Lage sich bei vielen dramatisch zuspitzt, zeigen nicht zuletzt die auch aktuell wieder gemeldeten Insol-venzen. Bei einer zusätzlichen Verschlechterung der Situation im Bereich der Personal-kosten gäbe es nur die Möglichkeit zu weiterem Personalabbau. Den Mitarbeitern und der Gewerkschaft müsse überdies noch deutlicher gemacht werden, dass von den Aufwendungen beim Mitarbeiter aufgrund der hohen Personalnebenkosten sowie Steuern nur ein geringer Teil ankommt. Ebenso steigt die Gefahr, dass mittelständische Unternehmen ihre Betriebe an Investorengruppen verkaufen müssen. Damit sind die traditionellen Werte des Mittelstandes, das Bestreben Arbeitsplätze und Unternehmen langfristig zu sichern, immer schwieriger umzusetzen. Die unangemessene Forderung der Gewerkschaften spielt den so genannten Heuschrecken in die Fänge, deren Zielsetzung ausschließlich Shareholder Value und lukratives Exit ist.“


19. März 2007
 

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