Das ist die EWA

Gründung im April 1998 - Motive und Entwicklung in 12 Jahren

 

Die EWA in Zahlen – Stand 31.12.2012

Anzahl vertretener Unternehmen:       67 Unternehmen

Durch größere Unternehmensgruppen, die zum Teil auch international produzieren, sind deutlich mehr Unternehmen vertreten. Die folgenden Zahlen beziehen sich auf die für den deutschsprachigen Raum relevanten Unternehmen.

In der EWA vertretene Unternehmen haben im für Deutschland relevanten Markt ein:

Umsatzvolumen von:                          4 Mrd. Euro / Jahr

Papierverbrauch von:                         3,6 Mio. Tonnen  / Jahr

Einkaufsvolumen Farbe von:              88,3 Mio. Kg  / Jahr     

Einkaufsvolumen Platten von:            3,9 Mio. m²  / Jahr

Energieverbrauch in  - Gas von:          1,36 Mrd. kWh  / Jahr

                                - Strom von:      713,5 Mio. kWh  / Jahr

Anzahl Mitarbeiter von:                       über 14.000


 

Michael Dömer, seit 1986 selbständiger Unternehmensberater in der Druck- und Medienindustrie, entschloss sich im April 1998 aufgrund seiner Erfahrungen in Beratungsaufträgen und nicht zuletzt durch eigene Erfahrung als Interimsmanager, die Wettbewerber im Rollenoffset zu einer Konferenz an einen Tisch zu bringen, um über die Zukunft dieses Branchenteils zu sprechen.

Diese mittelständische Branche war bereits zu diesem Zeitpunkt auf einer sich selbst beschleunigenden Talfahrt, eine Reihe von Insolvenzen verdeutlichte dieses Bild. Trotz hoher Investitionen und Innovationen sanken und sinken die Erträge der Unternehmen.

Es sollte zunächst ein Gedankenaustausch zur Branchensituation und diesen Themen werden und ein Forum, den Unternehmern in einer Klausursituation Impulse für die Verbesserung der betriebswirtschaftlichen Situation ihrer einzelnen Unternehmen zu geben.

Die „Gipfelkonferenz Rollenoffset“ am 03. April 1998 war ein durchschlagender Erfolg: Endlich eine unternehmerische Veranstaltung, in der offene Kommunikation im Mittelpunkt stand, statt einseitiger Vorträge. Bereits 6 Monate später traf sich der Kreis erneut. Schnell hatte sich die Qualität dieser Veranstaltung herumgesprochen. 10 weitere Unternehmer kamen hinzu.

In dieser Konferenz forderten die Unternehmer, daraus eine ständige Einrichtung zu machen:

Die EWA - European Web Association - war geboren. 

Branchen - Vereinigung von aktiven Unternehmen

Einig ist man sich bis heute darin: Man will anders arbeiten, als die klassischen Verbände, denn diese entwickeln sich tendenziell schnell zu Bürokratie, Formalismus, Regularien und Stagnation. Die EWA wurde zu einem offenen „come together“ dieses konstanten Kreises, unternehmerisch geführt, unkompliziert, direkt und offen - zur Zukunftsgestaltung von Rollenoffset und Tiefdruck: Offensives Handeln statt defensive Mitgliedschaft.  

Die EWA – eine starke Gemeinschaft

Derzeit sind 33 Unternehmer und Geschäftsführer in diesem Arbeitskreis, die zusammen knapp 67 Unternehmen repräsentieren. In Maschinenkapazität liegt der Anteil bei rund 80% der Branche. Teilnehmer sind nur die Unternehmer oder gesamtverantwortlichen Geschäftsführer bzw. Vorstände. Eine Vertretung in den Konferenzen ist nicht möglich. Die Sitzungen sind nicht öffentliche Klausuren.
 
Trotz voller Terminkalender kommen zu jeder Konferenz die überwiegende Anzahl aller Unternehmenschefs.
In den Konferenzen werden offene Gespräche und Diskussionen geführt. Es ist ein Kreis von Unternehmern, die weiterhin hart miteinander im Wettbewerb stehen. Letztlich geht es um den Markt, um die Branche. Bei sinkender Rendite und hohen Investitionen muss es gelingen, für den Markt leistungsfähiger Partner zu bleiben.
Es muss dem Markt deutlich werden, dass dazu auch Gewinne erwirtschaftet werden müssen. Innovation und Partnerschaft braucht wirtschaftliche Stärken und Selbstbewusstsein.
Insbesondere in der jetzigen Zeit des Medienwandels ist es wichtig, nach innen und außen Print als auch in Zukunft wesentliches Medium im Multichannel zu vertreten.


Neben den Konferenzen, die 3 mal im Jahr durchgeführt werden, erfolgt ein ständiger Austausch über das Büro des Gründers und Initiators, des Unternehmensberaters Michael Dömer.
In Rundschreiben werden von ihm aktuelle Informationen und Kommentare schnell weitergeleitet. Jeder Unternehmer hat die Möglichkeit über den E-Mail Verteiler zu spezifischen Fragen schnell und unkompliziert seine Kollegen zu erreichen.

Gegenüber anderen Beratern und Institutionen hat die EWA eine Lobby-Funktion – auch gegenüber der Politik und Gesellschaft, wenn es um branchenrelevante Themen geht.
Von großer Bedeutung ist auch die EWA als Interessenorganisation gegenüber Lieferanten. Die EWA bildet einen starken Marktfaktor mit seinen addierten Einkaufsvolumen, auch wenn jedes Unternehmen individuell marktwirtschaftlich kämpft.

Gemeinsam lassen sich Interessen gegenüber und mit Lieferanten effektiver umsetzen. Der Austausch über Erfahrungen mit einzelnen Herstellern, Lieferanten und Produkten führt dazu, dass nicht jeder schlechte Erfahrungen wiederholen muss. Auch partnerschaftliche Projekte mit der Lieferindustrie lassen sich besser umsetzen, ebenso F+E Vorhaben. Einige äußerst positive Beispiele haben das gezeigt.

Durch aktives Miteinander ist aus der Idee von 1998 eine starke Gemeinschaft für die Branche geworden. 16 Jahre mit hohem Engagement und wachsender Teilnehmerzahl beweisen, dass gemeinsames unternehmerisches Engagement für eine Branche möglich ist - auch wenn man in dieser Branche im harten aber fairen Wettbewerb bleibt.

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